Sieben Stätten, die mit der Unterzeichnung von Friedensverträgen in Verbindung stehen und sich für die Verbreitung einer Kultur des Friedens einsetzen, wurden von der Europäischen Kommission im Rahmen des Bewertungszeitraums 2025 mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet.
Die Stätten, die das Europäische Kulturerbe-Siegel erhalten haben, sind folgende:
Kloster St. Franziskus (Zadar, Kroatien); Park des historischen Brunnens von Kaynardzha (Kaynardzha, Bulgarien); Henriques-Palast (Alcáçovas, Portugal); Kongresshaus von Evoramonte (Evoramonte, Portugal); Historischer Komplex von Alcañices/Kloster des Heiligen Franziskus von Alcañices (Alcañices, Spanien); Haus des Friedens (Vasvár, Ungarn); und Burg Trencin (Trencin, Slowakei).
Das Europäische Kulturerbe-Siegel (EHL) zeichnet Stätten aus, die durch ihren symbolischen Wert, die Rolle, die sie in der europäischen Geschichte gespielt haben, und die dort durchgeführten Aktivitäten europäische Ideale, Werte, Geschichte und Integration verkörpern.
In der Begründung für die Verleihung des Labels hebt die Europäische Kommission hervor, dass diese sieben Stätten als kollektives Erbe den Frieden nicht als isoliertes Ereignis, sondern als wiederkehrenden europäischen Prozess veranschaulichen. Sie weist zudem darauf hin, dass diese Stätten durch ihre Rolle bei der Formalisierung von Friedensabkommen verbunden sind, die Gebiete, Machtverhältnisse und Regierungssysteme in ganz Europa neu gestalteten und Prinzipien des Dialogs, des Kompromisses und der Rechtsordnung einführten, die gewaltsame Konfrontation als Mittel zur Lösung von Konflikten nach und nach ablösten.
Erfahren Sie hier mehr über die Vergabe des Labels „Orte des Friedens“.
Erfahren Sie mehr über die preisgekrönten sites unter: EHL-Bewerbung „Orte des Friedens“ – Auswahl 2025 (pdf, auf Englisch)




