Die „ROUTE DER FRIEDENSORTE“ ist eine virtuelle Route, die sich von Portugal bis in die Ukraine erstreckt und Orte in Europa verbindet, an denen Friedensverträge unterzeichnet wurden. Ziel ist es, diese Orte zu identifizieren und zu fördern, um in der europäischen Bevölkerung, insbesondere unter jungen Menschen, eine Friedenskultur zu entwickeln und die Zahl der Besucher dieses immateriellen Kulturerbes zu erhöhen.
Aufgrund ihrer Beschaffenheit und geografischen Ausdehnung (ihre westlichsten und östlichsten Punkte liegen mehr als 3.000 km voneinander entfernt) ist die Route der Orte des Friedens eine virtuelle Route, die durch die Schaffung lokaler Tourismusprodukte und die gemeinsame Vermarktung und Verbreitung der sie bildenden Stätten unterstützt wird.
In Europa gibt es über 300 bekannte Orte, die fast alle heutigen europäischen Länder umfassen und die im Laufe der Geschichte Zeugen der Unterzeichnung von Friedensverträgen und der Beendigung von Kriegen waren, aber auch den Beginn längerer Perioden sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung für die Regionen, Länder oder Königreiche, zu denen sie gehören, ermöglichten.
Die ROUTE DER FRIEDENSORTE wählt die Orte aus, an denen Friedensverträge zwischen den Völkern der jeweiligen Regionen unterzeichnet wurden. Diese Orte sind ein integraler Bestandteil des kollektiven Gedächtnisses dieser Völker und der Institutionen, die sie als immaterielles Kulturerbe anerkennen. Sie werden bereits genutzt oder sind von Interesse für die Tourismusförderung und die Durchführung regelmäßiger Feierlichkeiten an den Tagen ihrer Unterzeichnung, unabhängig von der aktuellen Bevölkerungsdichte und der Größe der Städte an diesen Orten.
Die Schaffung einer Route, die die europäischen Orte der Friedensverträge verbindet, ist seit 2010, dem Jahr der Gründung des Vereins, ein satzungsmäßiges Ziel der ENPP. Diese Route – die Friedensroute – könnte die Bekanntheit dieser Orte steigern und die touristische Entwicklung fördern. Daher verfolgt die ENPP weiterhin das Ziel, diese Route als Kulturroute des Europarats anerkennen zu lassen, und hofft, dieses Ziel in den kommenden Jahren zu erreichen.














